Essen ist eine universelle Sprache – und wie könnte man Kindern Kulturen aus aller Welt besser näherbringen als durch ihre Lieblingsgerichte? Während deine kleinen Künstler in unsere Ausmalbilder aus Geschmack der Welt: Traditionelle Gerichte Teil 2 eintauchen, kannst du ihr Erlebnis bereichern, indem du die faszinierende Geschichte und Wissenschaft hinter diesen beliebten Gerichten aus aller Welt teilst.
Hier sind einige leicht verständliche, lehrreiche Fakten über das Essen aus unserer neuesten Sammlung:
Wusstest du, dass Pommes frites vielleicht gar nicht aus Frankreich kommen? Viele Historiker glauben, dass sie ihren Ursprung in Belgien haben!

Traditionelle belgische Fritten sind wegen ihrer Zubereitung etwas ganz Besonderes. Sie werden doppelt frittiert – zuerst bei niedrigerer Temperatur, damit sie innen gar werden, und dann bei höherer Temperatur, um eine herrlich knusprige, goldene Kruste zu bekommen. In Belgien serviert man sie üblicherweise in einer traditionellen Papiertüte (genannt Cornet) und isst sie mit einer kleinen Holzgabel.

Der Brauch, Tortillas um andere Zutaten zu rollen, reicht bis in die Zeit des alten Mesoamerikas zurück. Die Maya und Azteken wickelten kleine Fische und Fleisch in flaches Maisbrot ein. Das Wort „Enchilada“ stammt vom spanischen Wort enchilar ab, was wörtlich „mit Chili würzen“ bedeutet. Wenn Kinder dieses Ausmalbild ausmalen, kannst du ihnen erzählen, wie sich diese jahrhundertealte Tradition zu dem köstlichen Gericht mit Käse und Soße entwickelt hat, das wir heute genießen!
Auf den ersten Blick sieht koreanisches Kimbap japanischen Sushi-Rollen vielleicht ähnlich, doch es handelt sich um zwei ganz unterschiedliche Gerichte.

Der Hauptunterschied liegt im Reis. Während japanischer Sushi-Reis mit Essig gewürzt wird, verfeinert man Kimbap-Reis traditionell mit geröstetem Sesamöl und einer Prise Salz. Außerdem enthält Kimbap meist gekochte oder eingelegte Zutaten – wie Ei, Spinat, Karotten und eingelegten Rettich. Das macht es zu einem beliebten, praktischen Snack für koreanische Picknicks und Schulausflüge.

Wenn dein Kind sich entschieden hat, die englischen Crumpets auszumalen, bemerkt es vielleicht die vielen winzigen Löcher auf der Oberseite. Diese Löcher sind nicht nur Verzierung – sie sind das Ergebnis echter Küchenwissenschaft! Für den Teig verwendet man sowohl Hefe als auch Backpulver. Wenn das Crumpet auf einer heißen Platte backt, steigen die sich ausdehnenden Gase durch den Teig nach oben und platzen an der Oberfläche auf, wodurch die schwammartige Wabenstruktur entsteht. Genau deshalb eignen sie sich perfekt, um zerlassene Butter und Marmelade aufzusaugen!

Dango sind süße, weiche japanische Klößchen, die traditionell aus Mochiko (Reismehl) zubereitet werden. Meist werden sie zu dritt oder zu fünft auf einem Bambusspieß serviert. Es gibt sogar ein bekanntes japanisches Sprichwort: „Hana yori dango“, was übersetzt „Klößchen vor Blumen“ bedeutet. Es besagt, dass praktische Dinge (wie leckeres Essen!) oft reinen Zierden (wie dem Betrachten der Kirschblüten) vorgezogen werden.
Wenn sich deine Schüler oder Kinder das nächste Mal mit ihren Buntstiften hinsetzen, teile diese spannenden Fakten mit ihnen. Das Malen mit Kulturgeschichte zu verbinden, ist eine wunderbare Möglichkeit, ihre Neugier auf die große, weite Welt um sie herum zu wecken!
Dieser Artikel ist Teil von Geschmack der Welt: Traditionelle Gerichte Teil 2 – entdecke alle 21 Ausmalbilder