Ausmalen ist nicht nur eine fantastische Möglichkeit, feinmotorische Fähigkeiten zu entwickeln; es ist auch ein perfekter Einstieg, um junge Köpfe an die Wunder der Paläontologie heranzuführen! Während deine kleinen Entdecker die üppigen Landschaften in unserer Sammlung Verspielte Urzeit-Freunde Teil 3 erkunden, kannst du unglaubliche, wissenschaftlich fundierte Fakten über diese uralten Tiere mit ihnen teilen.
Tauchen wir ein in ein paar faszinierende Wissenshappen über unsere sanften Riesen und neugierigen Dino-Babys, die deine nächste Ausmalrunde in eine urzeitliche Wissenschaftsstunde verwandeln!

Wenn Kinder den berühmten Stegosaurus ausmalen, konzentrieren sie sich fast immer auf die großen, drachenförmigen Platten auf seinem Rücken. Wusstest du, dass diese Platten – sogenannte Osteoderme – eigentlich gar nicht mit dem Skelett des Dinosauriers verwachsen waren? Stattdessen wuchsen sie direkt aus der Haut! Paläontologen diskutieren noch über ihren genauen Zweck, aber viele glauben, dass sie zur Regulierung der Körpertemperatur dienten (wie Sonnenkollektoren zum Aufwärmen oder Abkühlen) oder zum Imponieren gegenüber anderen Dinosauriern.

Der Parasaurolophus ist berühmt für den langen, geschwungenen Kamm an seinem Hinterkopf. Das war nicht einfach nur ein schicker Kopfschmuck! Der Kamm war in Wirklichkeit eine hohle Röhre, die mit den Nasengängen des Dinosauriers verbunden war. Wissenschaftler vermuten, dass er wie ein riesiger Resonanzraum funktionierte. Dadurch konnte der Parasaurolophus laute, tiefe Töne erzeugen – ganz ähnlich wie eine Posaune oder ein Nebelhorn –, um sich mit seiner Herde über weite Strecken im dichten Dschungel zu verständigen.
Der Iguanodon ist ein ganz besonderer Dinosaurier in der Geschichte der Wissenschaft, doch er stiftete bei den frühen Paläontologen ordentlich Verwirrung! Dieser Dinosaurier besaß an jeder Hand einen spitzen, kegelförmigen Daumenstachel, der wahrscheinlich zur Verteidigung gegen Räuber oder zum Aufbrechen zäher Pflanzen diente. Als die ersten Iguanodon-Fossilien in den 1820er-Jahren entdeckt wurden, wussten die Wissenschaftler jedoch nicht, wohin der Stachel gehörte, und setzten ihn fälschlicherweise auf die Nase des Dinosauriers – ganz wie das Horn eines Nashorns! Erst als Jahrzehnte später vollständige Skelette in Belgien gefunden wurden, erkannten sie, dass es sich in Wirklichkeit um einen Daumen handelte.
Ob er sich unter riesigen Pilzen ausruht oder nach Farnen sucht – der Triceratops ist mit seinem gewaltigen Nackenschild aus Knochen und seinen drei Hörnern kaum zu übersehen. Dieser beeindruckende Schädel konnte über 2,4 Meter lang werden und war damit einer der größten und markantesten Köpfe aller Landtiere, die jemals auf der Erde gelebt haben!
Wenn deine Schüler oder Kinder diese Ausmalbilder zum Leben erwecken, mache doch ein lustiges Gespräch aus diesen Fakten. Frage sie, wie es wohl klingen würde, wenn ein Parasaurolophus trötet, oder was sie mit einem Iguanodon-Daumenstachel in den Sand zeichnen würden. Viel Spaß beim Ausmalen und Entdecken!
Dieser Artikel ist Teil von Verspielte Urzeit-Freunde Teil 3 – entdecke alle 14 Ausmalbilder