Willkommen zurück im Zeitalter der Dinosaurier! Das Ausmalen fördert nicht nur fantastisch die Feinmotorik und weckt die Kreativität, sondern bietet auch die perfekte Gelegenheit, spielerisch spannendes Wissen einfließen zu lassen. Während deine Kleinen die üppigen Urzeit-Dschungel unserer sanften Riesen erkunden, kannst du diese faszinierenden, wissenschaftlichen Fakten mit ihnen teilen, um ihre Kunstwerke zum Leben zu erwecken.

Hast du dich jemals gefragt, wie Dinosaurier miteinander kommuniziert haben? Der Parasaurolophus hatte ein ganz besonderes Werkzeug, um sich mit seinen Freunden zu unterhalten! Der lange, geschwungene Kamm an seinem Hinterkopf war eigentlich eine hohle Röhre, die mit seinen Nasengängen verbunden war. Wissenschaftler vermuten, dass er diesen Kamm wie ein riesiges Musikinstrument benutzte: Er presste Luft hindurch, um laute, trompetenartige Laute zu erzeugen, die vom Rest seiner Herde im ganzen Urzeitwald gehört werden konnten.
Der Iguanodon hatte eine ganz außergewöhnliche Hand. Anstelle eines normalen Daumens trug er einen großen, spitzen, kegelförmigen Stachel! Als Paläontologen im 19. Jahrhundert die ersten Iguanodon-Fossilien entdeckten, wussten sie nicht, wie sie das Skelett zusammensetzen sollten, und dachten fälschlicherweise, der Stachel gehöre auf die Nase des Dinosauriers – ähnlich wie das Horn eines Nashorns. Heute wissen wir, dass diese besonderen Daumen dazu dienten, zähe Pflanzen zum Fressen aufzubrechen und sich gegen Fressfeinde zu verteidigen.
Der Name Triceratops bedeutet aus dem Griechischen übersetzt wörtlich „Dreihorngesicht“. Auch wenn ihn seine beeindruckenden Hörner und seine gewaltige Größe wie einen wilden Kämpfer aussehen lassen, war dieser Dinosaurier in Wahrheit ein reiner Pflanzenfresser. Auch der riesige Nackenschild aus Knochen diente nicht bloß als Panzerung. Paläontologen vermuten, dass er mit Keratin überzogen war, vielleicht leuchtende Farben zur Partnersuche trug oder dabei half, die Körpertemperatur zu regulieren.
Die unverkennbaren, rautenförmigen Platten auf dem Rücken des Stegosaurus erkennt jeder sofort wieder. Doch wozu dienten sie? Zwar ließen sie den Dinosaurier sicherlich größer und für Fressfeinde bedrohlicher wirken, doch viele Wissenschaftler glauben, dass sie auch wie eine natürliche Klimaanlage funktionierten. Die Platten waren voller winziger Blutgefäße, sodass der Stegosaurus an kühlen Morgen Wärme aus der Sonne aufnehmen oder an heißen Nachmittagen überschüssige Körperwärme abgeben konnte, um sich abzukühlen.
Wenn du dich das nächste Mal mit der Sammlung „Verspielte Urzeit-Freunde“ zum Ausmalen hinsetzt, frag deine kleinen Künstler doch einmal, was ihr Dinosaurier wohl frisst oder wie er seine besonderen Merkmale einsetzt. Viel Spaß beim Ausmalen und Lernen!
Dieser Artikel ist Teil von Verspielte Urzeit-Freunde Teil 3 – entdecke alle 14 Ausmalbilder