Hast du schon einmal gemeinsam mit deinem Kind eine riesige Maschine bestaunt und dich gefragt: „Wie funktioniert das eigentlich?“ Die Sammlung Tolle Fahrzeuge & Maschinen Teil 2 bietet die perfekte Gelegenheit, Malspaß mit MINT-Wissen zu verbinden. Indem du spannende technische und historische Fakten erzählst, während deine Kinder malen, kannst du eine lebenslange Neugier darauf wecken, wie unsere Welt funktioniert.
Hier sind einige faszinierende Wissensfakten über ein paar ganz besondere Fahrzeuge aus unserer neuen Sammlung!
Wie kommt eigentlich das Essen in ein riesiges Passagierflugzeug? Es wird nicht über die Treppe getragen! Stattdessen nutzen Flughäfen spezielle Catering-Fahrzeuge.

Diese unglaublichen Maschinen nutzen einen Scherenhub-Mechanismus, der mit Hydraulik angetrieben wird. Bei der Hydraulik wird Flüssigkeit durch geschlossene Rohre und Zylinder gepresst. So entsteht ein enormer Druck, der mühelos tausende Kilogramm an Mahlzeiten hoch in die Luft heben kann.
Dieselbe Technologie kommt auch auf Baustellen zum Einsatz – wie etwa beim schweren Betonpumpen-Lkw.

Statt Eimer mit schwerem Zement über Leitern zu schleppen, nutzen Bauarbeiter diese fantastischen Lkw. Das Fahrzeug verfügt über einen langen, faltbaren Roboterarm, den sogenannten Verteilermast. Mit hydraulischem Druck faltet sich der Mast auseinander und pumpt flüssigen Beton bis in die obersten Stockwerke von Wolkenkratzern!
Während moderne Lieferwagen groß sind und mit Diesel oder Benzin fahren, sahen Lieferungen früher ganz anders aus.

Vor Jahrzehnten, als es in den meisten Haushalten noch keine modernen Kühlschränke gab, wurde die Milch täglich in Glasflaschen geliefert. Hier ist eine überraschende Tatsache für deine Kinder: Viele dieser frühen historischen Milchlieferwagen (in Großbritannien oft „Milk Floats“ genannt) fuhren tatsächlich schon mit Strom! Da die Milch frühmorgens ausgetragen wurde, sorgten die leisen Elektromotoren dafür, dass der Milchmann nicht die ganze Nachbarschaft aufweckte.
Fahrzeuge gibt es nicht nur auf der Erde – wir haben sie auch ins Weltall geschickt!
Als Wissenschaftler Rover für die Fahrt auf dem Mond entwickelten, standen sie vor einem großen Problem: Gummireifen funktionierten dort nicht. Der Mond hat keine Atmosphäre, weshalb die Temperaturen in der Sonne über 120 °C erreichen und im Dunkeln auf -130 °C sinken können. Normales Gummi würde entweder schmelzen oder gefrieren und zersplittern! Um das zu lösen, entwickelten Ingenieure Spezialreifen aus geflochtenen Strängen aus verzinktem Klavierdrahtstahl und Titan. So konnten die Rover den staubigen Mondsand mühelos greifen, ohne bei den extremen Bedingungen im Weltraum Schaden zu nehmen.
Wenn deine Kinder diese Ausmalbilder ausmalen, erzähle ihnen doch diese Fakten. Vielleicht malst du ja gerade mit einer zukünftigen Ingenieurin, einem Historiker oder einer Astronautin!
Dieser Artikel ist Teil von Tolle Fahrzeuge & Maschinen Teil 2 – entdecke alle 21 Ausmalbilder