Als Eltern und Erziehende wissen wir, dass Kinder von Natur aus von allem fasziniert sind, was sich bewegt. Von dröhnenden Motoren bis hin zu riesigen Reifen – die Welt der Fahrzeuge ist einfach mitreißend. Das Ausmalen dieser mechanischen Wunderwerke bietet eine fantastische Gelegenheit, ganz nebenbei ein wenig MINT-Wissen und Geschichte einfließen zu lassen!
Hier sind fünf faszinierende, lehrreiche Fakten über die Fahrzeuge aus unserer Sammlung Tolle Fahrzeuge & Maschinen Teil 2, die du deinen Kindern erzählen kannst, während sie diesen Ausmalbildern Leben einhauchen.

Flughafen-Feuerwehrfahrzeuge – offiziell als Flugfeldlöschfahrzeuge bezeichnet – sind absolute Kraftpakete. Obwohl sie bis zu 36 Tonnen wiegen können, besitzen sie eine unglaubliche Beschleunigung, um Notfälle auf der Start- und Landebahn in unter drei Minuten zu erreichen. Noch beeindruckender ist ihre Fähigkeit, während der Fahrt zu löschen. Im Gegensatz zu normalen städtischen Löschfahrzeugen, die meist anhalten müssen, um Wasser zu pumpen, kann ein Flugfeldlöschfahrzeug mit hohem Tempo fahren und gleichzeitig Tausende Liter Wasser oder Schaum aus seinen Dachwerfern schießen!

Während moderne Lieferwagen mit Benzin oder Diesel fahren, waren viele historische Milchlieferwagen (in Großbritannien oft „milk floats“ genannt) tatsächlich frühe Elektrofahrzeuge! Da Milch in den frühen Morgenstunden in Glasflaschen ausgetragen wurde, wollten die Unternehmen einen leisen Antrieb, der die schlafende Nachbarschaft nicht weckt. Batteriebetriebene Elektromotoren boten die perfekte, geräuschlose Lösung.

Wenn dein Kind eine lange Reihe von Kesselwagen eines Güterzugs ausmalt, kannst du es mit dieser physikalischen Tatsache verblüffen: Die meisten modernen Diesellokomotiven nutzen ihren Dieselmotor gar nicht, um die Räder direkt anzutreiben. Stattdessen dient der riesige Dieselmotor als bordeigenes Kraftwerk. Er treibt einen gewaltigen Generator an, der Strom erzeugt, welcher dann an Elektromotoren an den Achsen weitergeleitet wird. Dieses „dieselelektrische“ System liefert das enorme Drehmoment, das nötig ist, um Tausende Tonnen schwere Fracht zu ziehen.

Wenn du dir Safari-Geländewagen genau ansiehst, bemerkst du vielleicht ein Rohr, das an der Seite der Windschutzscheibe nach oben führt. Das nennt man Fahrzeugschnorchel. Es sorgt zwar dafür, dass der Motor beim Durchqueren tiefer Flüsse „atmen“ kann, ohne Wasser anzusaugen, hat aber in der Savanne noch einen weiteren lebenswichtigen Zweck: Da der Lufteinlass so weit oben am Fahrzeug liegt, saugt der Motor kühlere, sauberere Luft an und meidet die dichten Staubwolken, die von den Reifen auf trockenen Pisten aufgewirbelt werden.
Fahrzeuge an ihre Grenzen zu bringen bedeutet manchmal, das Rad neu zu erfinden! Die originalen Apollo-Mondrover konnten keine normalen Gummireifen verwenden, da die extremen Temperaturschwankungen im All (von kochend heiß bis eiskalt) diese zerstört hätten. Stattdessen bauten Ingenieure die Räder des Rovers aus einem Geflecht aus verzinktem Klavierdraht mit Laufflächen aus Titan. So konnten die Räder wie Gummi über Mondfelsen nachgeben, ohne im Vakuum des Weltalls Schaden zu nehmen.
Wenn sich deine Kleinen das nächste Mal mit ihren Buntstiften hinsetzen, kannst du mit diesen spannenden Fakten ihre Neugier auf Technik, Geschichte und die faszinierende Wissenschaft hinter der Fortbewegung wecken!
Dieser Artikel ist Teil von Tolle Fahrzeuge & Maschinen Teil 2 – entdecke alle 21 Ausmalbilder