Willkommen zurück in unserer Sammlung „MINT & wissenschaftliche Entdeckungen“! Während wir bereits gezeigt haben, wie du deinen Ausmalbildern metallischen Glanz und Bewegungseffekte verleihst, tauchen wir heute in eine ganz neue Reihe kreativer Maltechniken ein. Diese Tipps helfen Eltern und Lehrkräften dabei, ältere Kinder (und begeisterte jüngere!) anzuleiten, realistische, auffällige Details in ihre liebsten wissenschaftlichen Szenen zu zaubern.
Hier sind einige unserer liebsten Möglichkeiten, deine MINT-Ausmalbilder mit ganz alltäglichen Malsachen auf das nächste Level zu bringen.
Das Ausmalen von Linsen, Bechergläsern und Glas erfordert einen tollen kleinen Trick: weiße Stellen freilassen! Wenn du unsere Lupen oder Teleskope ausmalst, benutze einen hellblauen oder zartgrauen Stift, aber lass einen deutlichen weißen Streifen oder einen geschwungenen Fleck komplett unbemalt. Das ahmt die helle Lichtreflexion nach, die von einer gewölbten Oberfläche abprallt.

Versuche beim Blatt unter der Lupe, im Bereich der Linse mit deinen grünen und gelben Wachsmalstiften etwas fester aufzudrücken. Dadurch wirkt das vergrößerte Bild leuchtender und schärfer als der Rest des Blattes!
Wissenschaft ist nicht immer vollkommen glatt; manchmal ist sie staubig, steinig oder rau. Damit Schaubilder und mechanische Elemente authentischer wirken, zeige deinen kleinen Künstlern das Tupfen (das Setzen winziger Pünktchen) oder die Nutzung der breiten Seite ihrer Malstifte.

Wenn du die Kreidetafel in dieser Roboterszene ausmalst, ziehe doch mal die Papierhülle von einem dunkelgrünen oder schwarzen Wachsmalstift ab und reibe mit der langen Seite flach über das Papier. Das erzeugt einen leicht ungleichmäßigen, staubigen Look – genau wie bei einer echten Schultafel! Anschließend kannst du die Zahnraddiagramme mit einem strahlend weißen oder gelben Buntstift nachziehen, damit die „Kreide“ richtig hervorsticht.
Die Weltraumforschung ist ein riesiger Teil unserer MINT-Sammlung, aber eine weite, wunderschöne Galaxie zu gestalten, kann ganz schön einschüchternd wirken. Das Geheimnis? Greife nicht einfach nur zum schwarzen Wachsmalstift!
Beginne damit, den Hintergrund sanft mit tiefen Blautönen, Indigoblau und Violett zu schattieren. Sobald du eine farbenfrohe Basis hast, trage an den Rändern und Ecken vorsichtig eine Schicht Schwarz auf, um dem Universum Tiefe zu verleihen. Profi-Tipp: Wenn du versehentlich über die Sterne im Hintergrund gemalt hast, sind ein weißer Gelschreiber oder ein winziger Punkt weißer Acrylfarbe ideal, um diese fernen Sonnen über dem dunklen Wachs wieder zum Strahlen zu bringen.
Bei riesigen Meisterwerken der Ingenieurskunst kommt es vor allem darauf an, ein Gefühl für Größe und Volumen zu erzeugen. Nutze dafür Farbverläufe: Drücke an einer Kante des Objekts fest auf und verringere den Druck schrittweise, während du zur anderen Seite hinüberwanderst. Durch diese einfache Druckveränderung wirken flache Zeichnungen wie dreidimensionale Zylinder.

Probiere diese Technik am besten am Tubus des riesigen Teleskops aus! Wenn du den unteren Rand dunkelgrau schattierst und die Farbe nach oben hin zu einem ganz hellen Silber verblassen lässt, wirkt das Teleskop im Handumdrehen rund und imposant.
Schnapp dir deine Malsachen, such dir dein liebstes MINT-Ausmalbild aus und lass dich von diesen Techniken zu einer ganz neuen Welt bunter Entdeckungen inspirieren!
Dieser Artikel ist Teil von MINT & wissenschaftliche Entdeckungen – entdecke alle 19 Ausmalbilder