Wenn Kinder unsere Ausmalbilder zu „Sport- & Leichtathletik-Champions“ mit Farbe zum Leben erwecken, füllen sie nicht nur Umrisse aus – sie entdecken eine Welt voller Physik, Geschichte und weltweiter Traditionen! Für Eltern und Lehrkräfte sind diese Malstunden die perfekte Gelegenheit, spannende Wissensfakten darüber zu teilen, wie Athleten das schier Unmögliche schaffen.
Tauchen wir ein in einige unglaubliche Fakten, die du mit deinen kleinen Künstlern teilen kannst, um das Ausmalen gleichermaßen unterhaltsam wie lehrreich zu machen!

Wusstest du, dass Hochspringer früher vorwärts über die Latte gesprungen sind? Das änderte sich bei den Olympischen Spielen 1968 grundlegend, als ein Sportler namens Dick Fosbury eine neue Technik namens „Fosbury-Flop“ erfand. Indem er den Rücken durchbog und rückwärts über die Latte sprang, verlagerte er seinen Körperschwerpunkt so, dass dieser tatsächlich unter der Latte hindurchwandert, während sein Körper darüber hinweggleitet! Diese geniale Nutzung der Physik ist heute die Standardtechnik von Hochspringern auf der ganzen Welt.
Während viele moderne Sportarten erst seit ein oder zwei Jahrhunderten existieren, ist das Diskuswerfen wahrhaft antik! Es war eine der ursprünglichen Disziplinen bei den antiken Olympischen Spielen in Griechenland und lässt sich als Teil des Fünfkampfs bis ins Jahr 708 v. Chr. zurückverfolgen. Die ursprünglichen Scheiben bestanden aus Stein, Eisen, Bronze oder Blei. Heute werden sie aus einer präzise abgestimmten Mischung aus Kunststoff, Holz, Glasfaser und einem Metallring gefertigt.

Bahnradsport findet in einer speziellen Hallenarena statt, die man Velodrom nennt. Wenn du dir das Ausmalbild genau ansiehst, bemerkst du bestimmt, dass die Bahn in den Kurven stark geneigt ist – manchmal um bis zu 45 Grad! Diese steile Neigung hilft den Radfahrern, unglaubliche Geschwindigkeiten beizubehalten, ohne nach außen wegzurutschen. Noch überraschender? Die aerodynamischen Fahrräder bei Bahnrennen besitzen nur einen einzigen festen Gang und überhaupt keine Bremsen! Nach dem Überqueren der Ziellinie müssen die Fahrer allmählich langsamer treten, um zum Stehen zu kommen.

Wasserballer dürfen während eines Spiels den Beckenboden nicht berühren. Wie schaffen sie es also, so weit aus dem Wasser herauszuragen, um zu passen, zu werfen und abzuwehren? Sie nutzen eine spezielle Beinschlagtechnik, den sogenannten Rührtritt. Indem sie ihre Beine gegenläufig kreisen lassen (genau wie die Quirle eines Handrührgeräts), erzeugen sie einen kontinuierlichen, kraftvollen Auftrieb. So können sie sich weit aus dem Wasser heben und haben die Hände komplett frei, um den Ball zu spielen.

Bei Kampfkünsten geht es nicht nur um körperliche Kraft; sie sind tief in Disziplin und Respekt verwurzelt. Das Wort Judo bedeutet auf Japanisch übersetzt „der sanfte Weg“. Vor und nach jedem Training und jedem Kampf führen die Sportler eine formelle Verbeugung durch, die man Rei nennt. Diese Verbeugung drückt tiefen Respekt gegenüber dem Gegner, dem Trainer und den traditionsreichen Wurzeln des Sports aus.
Wenn dein Kind das nächste Mal zu den Buntstiften greift, erzähle ihm diese spannenden Fakten. Vielleicht inspirierst du damit ja die nächste Generation von Wissenschaftlern, Historikern oder Olympia-Siegern!
Dieser Artikel ist Teil von Sport- & Leichtathletik-Champions – entdecke alle 19 Ausmalbilder