Wenn Kinder in unsere Sammlung „Verspielte Urzeit-Freunde“ eintauchen, greifen sie oft direkt zu ihren liebsten Grün- und Brauntönen, um ihre Lieblingsdinosaurier auszumalen. Doch was ist mit der faszinierenden Welt um sie herum? Das Erdmittelalter war voller gewundener Flüsse, tosender Wasserfälle und endloser Weiten am Himmel.
In dieser Anleitung teilen wir lustige, einfache Techniken für Eltern und Lehrkräfte, mit denen kleine Künstler prähistorische Wasserwelten zum Leben erwecken und ihre Malfähigkeiten über die Dinosaurier hinaus erweitern können!

Wasserfälle machen unglaublich viel Spaß beim Ausmalen, weil sie voller Bewegung stecken! Um das Aussehen von rauschendem Wasser zu erzeugen, können Kinder eine Mischung aus dunkelblauen, hellblauen und weißen Wachsmalstiften verwenden. Anstatt den Wasserfall in einem einzigen Farbton auszumalen, können sie lange, senkrechte Linien ziehen, die der Fließrichtung des fallenden Wassers folgen. Wenn sie ein paar weiße Stellen frei lassen, entsteht am Fuß des Wasserfalls der Eindruck von spritzender Gischt.
Spannende Wissenspause: Beim Ausmalen dieser Szene kannst du deinen Kindern erzählen, dass der Pteranodon eigentlich gar kein Dinosaurier war! Er war ein Flugsaurier, eine Art fliegendes Reptil, das während der späten Kreidezeit an der Seite der Dinosaurier lebte. Damit diese majestätische Kreatur sich gut vom kühlen Blau des Himmels und des Wassers abhebt, könnt ihr seine Flügel in warmen Kontrastfarben wie feurigem Orange, leuchtendem Gelb oder kräftigem Rot gestalten.

Einen seichten Bach auszumalen erfordert einen ganz anderen Ansatz als ein tosender Wasserfall. Wenn das Wasser um die Füße des Stegosaurus herum koloriert wird, eignen sich waagerechte Striche am besten. Helles Türkis oder Aquablau mit sanften Bewegungen von Seite zu Seite lässt das Wasser ruhig und fließend wirken.
Vergesst die Steine nicht! Prähistorische Bäche waren von Steinen aller Formen und Größen gesäumt. Statt nur zu einem grauen Stift zu greifen, können Kinder Spuren von Braun, Dunkelgrün oder sogar Lila einmischen, um den Steinen ein lebendiges, moosiges Aussehen zu verleihen. Das ist eine wunderbare Gelegenheit, darüber zu sprechen, wie fließendes Wasser Steine im Laufe der Zeit formt und sie glatt und rund schleift.

Flussufer wimmelten nur so vor Leben, ob groß oder klein. In dieser friedlichen Szene liegt der Schwerpunkt auf den schlammigen oder sandigen Ufern, an denen sich der Gallimimus und die Urzeit-Schildkröte begegnen. Für sandige Ufer erzeugt das Schichten von Gelb, Hellbraun und einem Hauch Pfirsich eine warme, sonnenverwöhnte Struktur. Für ein schlammiges Ufer eignen sich dunklere Braun- und Schwarztöne perfekt, die leicht ineinander verwischt werden.
Ausmal-Tipp: Damit sich die winzige Schildkröte gut vom Hintergrund abhebt, malt den Stein, auf dem sie sitzt, in einem kühlen, gleichmäßigen Grau an und gebt der Schildkröte ein farbenfrohes, deutliches Panzermuster. So heben sich die kleinen Details schön von den umgebenden Erdtönen ab.
Das Erkunden dieser Wasserwelten gibt Kindern die Möglichkeit, neue Maltechniken auszuprobieren und gleichzeitig etwas über die vielfältigen Lebensräume der Urzeit zu lernen. Schnappt euch eure blauen und grünen Stifte und taucht ein ins Mesozoikum!
Dieser Artikel ist Teil von Verspielte Urzeit-Freunde – entdecke alle 24 Ausmalbilder