Willkommen zu einem neuen Lernabenteuer! Auch wenn Kinder Dinosaurier einfach aus Spaß an der Freude ausmalen, ist das Malen zugleich eine fantastische Gelegenheit, ihnen erste Grundlagen der Paläontologie näherzubringen. Unsere Sammlung Verspielte Urzeit-Freunde Teil 2 steckt voller niedlicher Szenen, die sich wunderbar als kleine Lerneinheiten eignen. Lass uns in einige faszinierende, belegte Fakten eintauchen, die du mit deinen kleinen Entdeckern teilen kannst, während sie diese Ausmalbilder zum Leben erwecken!

Der Oviraptor hat einen der unfairsten Namen der Dinosauriergeschichte. Sein Name bedeutet wörtlich übersetzt „Eierdieb“. Als in den 1920er-Jahren die ersten Fossilien neben einem Nest voller Eier gefunden wurden, gingen Wissenschaftler selbstverständlich davon aus, dass der Dinosaurier eine schnelle Mahlzeit stehlen wollte. Jahrzehnte später bewiesen neue Entdeckungen jedoch, dass diese Eier in Wirklichkeit dem Oviraptor selbst gehörten! Statt ein heimtückischer Dieb zu sein, war dieser Dinosaurier ein fürsorgliches Elterntier, das sein eigenes Nest beschützte – ganz ähnlich wie moderne Vögel heute.

Sieh dir den markanten, geschwungenen Kamm am Hinterkopf des Parasaurolophus an! Paläontologen glauben, dass diese hohle Knochenröhre nicht nur zur Schau diente. Sie fungierte wahrscheinlich als Resonanzraum, mit dem der Dinosaurier laute, tieffrequente Töne erzeugen konnte. Stell es dir wie eine eingebaute Posaune vor! Mit diesen dröhnenden Lauten konnten sie sich vermutlich in den dichten urzeitlichen Wäldern über weite Strecken mit ihrer Herde verständigen.
Der Iguanodon ist berühmt für seine einzigartigen Daumenstacheln. Interessanterweise wussten frühe Wissenschaftler bei der ersten Entdeckung von Iguanodon-Fossilien im 19. Jahrhundert nicht, wohin dieser Stachel gehörte. Jahrelang platzierten sie ihn fälschlicherweise auf der Schnauze des Dinosauriers, ähnlich wie das Horn eines Nashorns! Heute wissen wir, dass er an den Händen saß. Während er zur Verteidigung gegen Raubsaurier gedient haben könnte, vermuten Wissenschaftler auch, dass er ein äußerst praktisches Werkzeug zur Nahrungssuche war – um Samen aufzuknacken und zähe Pflanzenteile abzureißen.

Den Stegosaurus erkennt man sofort an den großen, drachenförmigen Platten auf seinem Rücken. Obwohl sie wie eine schwere Rüstung aussehen, waren diese Platten eigentlich recht zerbrechlich und von Blutgefäßen durchzogen. Viele Wissenschaftler glauben, dass sie der Wärmeregulierung dienten – um dem Dinosaurier zu helfen, sich in der Sonne aufzuwärmen oder im Wind abzukühlen – oder als farbenfrohes Signal, um Artgenossen zu erkennen. Noch ein spannender Fakt zum Teilen? Obwohl er ein riesiges Tier war, das über 5 Tonnen wiegen konnte, hatte ein Stegosaurus ein Gehirn, das etwa so groß wie eine Walnuss war!
Nutze diese spannenden Fakten, um bei deiner nächsten Ausmalstunde Neugier zu wecken. Viel Spaß beim Ausmalen und Lernen!
Dieser Artikel ist Teil von Verspielte Urzeit-Freunde Teil 2 – entdecke alle 20 Ausmalbilder