Als Eltern und Lehrende wissen wir, dass Kinder am besten lernen, wenn sie mit Begeisterung und Freude dabei sind. Unsere Sammlung Magische Frühlingsgärten Teil 2 lädt nicht nur dazu ein, eine fantasievolle Welt zauberhafter kleiner Häuschen zu entdecken – sie ist auch ein wunderbarer Ausgangspunkt für echtes Wissen aus Naturwissenschaft und Geschichte!
Während deine kleinen Künstler diese bezaubernden Behausungen zum Leben erwecken, kannst du diese faszinierenden Fakten über die alltäglichen Gegenstände aus unseren neuesten Ausmalbildern mit ihnen teilen.
In dieser Sammlung wird eine riesige Muschelschale zu einem gemütlichen Zuhause inmitten von Löwenzahn. Aber was genau ist eine Muschelschale eigentlich? Muschelschalen sind die Außenskelette (Exoskelette) von Meerestieren, die Weichtiere genannt werden. Anders als menschliche Knochen, die im Körper wachsen, baut ein Weichtier seine Schale von außen auf. Dazu scheidet es Calciumcarbonat ab, ein Mineral aus dem Meerwasser. Wenn das Tier wächst, fügt es dem äußeren Rand der Schale immer neue Schichten hinzu. Deshalb kann man auf ihnen oft Wachstumslinien erkennen – ganz ähnlich wie die Jahresringe eines Baumes!
Unser Häuschen im antiken Messingmikroskop sieht aus, als gehörte es einem winzigen Zauberforscher. Mikroskope haben die Welt verändert, weil wir mit ihnen Dinge sehen können, die für das bloße Auge unsichtbar sind, wie etwa Zellen und Bakterien. Sie funktionieren mit speziell geformten Glasstücken, den Linsen. Wenn Licht durch diese gewölbten Linsen fällt, wird es gebeugt (gebrochen), wodurch winzige Objekte darunter viel größer erscheinen. Die ersten zusammengesetzten Mikroskope wurden vor über 400 Jahren im späten 16. Jahrhundert erfunden!

Auch Teleskope nutzen Linsen und Spiegel, um Licht zu bündeln. Doch statt winzige Dinge aus der Nähe zu betrachten, fangen sie das Licht von riesigen, weit entfernten Objekten wie Sternen und Planeten ein. Beim Ausmalen dieser Ausmalbilder kannst du deine Kinder fragen: „Wenn du eine magische Linse hättest, würdest du dir lieber ein winziges Insekt ganz nah ansehen oder einen fernen Planeten?“
Wer würde nicht gerne in einem Heißluftballonkorb wohnen? Heißluftballons sind die älteste erfolgreiche Technologie für bemannte Flüge und stiegen erstmals 1783 in den Himmel. Sie funktionieren nach einem ganz einfachen wissenschaftlichen Prinzip: dem Auftrieb. Warme Luft hat eine geringere Dichte als kalte Luft (sie ist also leichter). Wenn der Brenner die Luft im riesigen Ballon (der Ballonhülle) erwärmt, wird sie leichter als die kühlere Luft außen herum, sodass der gesamte Ballon sanft in die Lüfte aufsteigt.
Unser Vintage-Parfümflakon-Häuschen funkelt wunderschön auf der Wiese. Glas wirkt wie ein magisches Material, besteht aber aus etwas ganz Alltäglichem: Sand! Genauer gesagt aus flüssigem Sand. Um Sand in Glas zu verwandeln, muss er auf unglaublich hohe Temperaturen erhitzt werden – auf rund 1.700 Grad Celsius. Sobald er flüssig geschmolzen ist, kann er geblasen, gegossen oder in wunderschöne Formen wie Parfümflakons gebracht werden, bevor er abkühlt und aushärtet.
Wenn sich dein Kind das nächste Mal mit Buntstiften hinsetzt, kannst du die Malzeit mit diesen spannenden Fakten in eine faszinierende kleine Unterrichtsstunde verwandeln!
Dieser Artikel ist Teil von Magische Frühlingsgärten Teil 2 – entdecke alle 4 Ausmalbilder