Als Eltern und Lehrende wissen wir, dass Kinder am besten lernen, wenn sie mit Begeisterung und Spaß bei der Sache sind. Ausmalen fördert nicht nur die Feinmotorik, sondern bietet auch die perfekte Gelegenheit, spannende MINT-Konzepte vorzustellen! Unsere Sammlung „Raumfahrt der Zukunft Teil 2“ steckt voller detailreicher Motive von Himmelskörpern und futuristischer Technologie.
Damit du die Malzeit in eine kleine Wissenschaftsstunde verwandeln kannst, findest du hier einige faszinierende, lehrreiche Fakten, die du deinen jungen Astronauten beim Ausmalen erzählen kannst.
Wenn Kinder zu ihren grauen und silbernen Buntstiften greifen, ist das der perfekte Zeitpunkt, um über die Gesteinskörper in unserem Sonnensystem zu sprechen.
Nimm zum Beispiel Merkur. Obwohl er der sonnennächste Planet ist, ist es dort nicht immer glühend heiß! Da Merkur fast keine Atmosphäre besitzt, die die Wärme speichern könnte, können die Temperaturen nachts auf eisige -180 °C fallen. Seine Oberfläche ähnelt sehr der unseres Mondes: Sie ist von Tausenden schüsselförmigen Kratern bedeckt, die durch uralte Asteroiden- und Kometeneinschläge entstanden sind.
Am äußeren Rand unseres Sonnensystems liegt Pluto. Seit 2006 als Zwergplanet eingestuft, birgt Pluto ein wunderschönes Geheimnis: einen riesigen, herzförmigen Gletscher namens Tombaugh Regio. Anders als die Gletscher auf der Erde, die aus gefrorenem Wasser bestehen, besteht Plutos berühmtes Herz größtenteils aus gefrorenem Stickstoff und Kohlenstoffmonoxid!
Der Weltraum ist eine extreme Umgebung. Deshalb verlassen sich Forschende auf brillante Roboter-Erkunder, die die harte Arbeit an Orten übernehmen, die für Menschen viel zu gefährlich sind.
Wenn dein Kind unsere modernen Rover ausmalt, kannst du erklären, wie diese Maschinen als ferngesteuerte Wissenschaftler fungieren. Echte Rover nutzen spezielle Federungssysteme – oder wie in unseren futuristischen Entwürfen bewegliche mechanische Beine –, um unwegsames, unvorhersehbares Gelände zu durchqueren, ohne steckenzubleiben. Sie sind mit Lasern, Kameras und Bohrern ausgestattet, um Gestein zu untersuchen und nach Spuren von früherem Wasser zu suchen.
Woher wissen wir eigentlich so viel über ferne Galaxien? Wir nutzen hochmoderne Weltraumobservatorien.
Teleskope auf der Erde müssen durch die dicke Atmosphäre unseres Planeten blicken. Dadurch scheinen die Sterne zu funkeln, was unseren Blick auf das Weltall trüben kann. Indem Observatoriumssatelliten direkt im Weltraum platziert werden, können Astronomen kristallklare Bilder des Universums aufnehmen. Diese faszinierenden Maschinen nutzen riesige geometrische Solarmodule, um Energie aus dem Sonnenlicht zu gewinnen und ihre Instrumente zu betreiben, während sie lautlos durch das kalte Vakuum des Weltalls schweben.
Wenn du dich das nächste Mal mit deinem Kind zum Ausmalen hinsetzt, nutze diese spannenden Fakten, um seine Neugier zu wecken. Vielleicht baut das Kind, das heute einen Weltraumsatelliten ausmalt, morgen schon als Ingenieurin oder Ingenieur selbst einen!
Dieser Artikel ist Teil von Raumfahrt der Zukunft Teil 2 – entdecke alle 9 Ausmalbilder